Orderarten im Trading

autor
Christian Böttger

Aktualisiert: 25.01.2026

Orders sind Anweisungen an einen Broker eine Aktie zu kaufen/verkaufen, wodurch Du an den Kursbewegungen an der Börse partizipieren kannst. In der Praxis gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Orderarten, welche Du nutzen kannst.

Die bekannteste und meistgenutzte Orderart ist die Market Order. Ebenso gut solltest Du die Limit Order kennenlernen. Mehr dazu im Ratgeber:

1. Market Order

Mit einer Market Order gibst Du Deinem Broker die Anweisung eine Position sofort zu eröffnen. Die Kauf-Market-Order wird auch als „Billigst“ und die Verkaufs-Market-Order als „Bestens“ bezeichnet. Meistens dauert die Orderausführung nur wenige Millisekunden. Du klickst quasi auf den Button und bist direkt im Trade drin. Bei einer Market Order gehst Du allerdings das Risiko ein, dass Du einen hohen Spread hast, was ein wichtiger Kostenfaktor im Trading ist.

Tipp vom Profi:

CFDs besitzen einen Hebel, welcher von Anfängern oftmals in seiner Wirkung unterschätzt wird. Teste das Finanzprodukt zunächst in einem Demokonto! CFDs sind riskant!

2. Buy Limit Order

Eine Buy-Limit Order gehört zur Gruppe der Pending Orders („Schwebende Ausführung“) und ist eine Anweisung den Kurs zu einem tieferen Preis zu kaufen. Ich nutze Buy Limits gerne im Swing Trading. Hier mache ich früh meine Trade Analyse, setze die Order ins System und anschließend kann der Broker automatisch den Trade später eröffnen. Hier muss ich also nicht die ganze Zeit am Desk sitzen und warten bis mein Wunsch-Level erreicht ist.

3. Sell Limit Order

Die Sell Limit Order ist das Gegenstück zur Buy Limit Order. Hier gebe ich dem Broker den Auftrag automatisch bei einem höheren Preis zu verkaufen. Die Sell Limit wird genutzt, um einen Short Einstieg zu realisieren oder eine Long Position zu beenden (= Take-Profit).

Darauf musst Du achten:

Trading ist arsch gefährlich.

4. Buy Stop Order

Die Buy Stop Order (bzw. Buy Stop Limit Order oder Buy Stop Order) ist eine Anweisung erst bei einem höheren Kurs eine Kaufposiiton zu eröffnen. Vor allem von Momentum und Breakout Tradern wird die Orderart gerne genutzt, um automatisch an bestimmten Preislevels in den Schwung rein zu traden.

Kreuzt ein kurzfristigerer Durchschnitt die 200 Tage Linie von unten nach oben, so wird dies als „Golden Cross“ bezeichnet und gilt als Kaufsignal. Schließlich könnte die kurzfristige Stärke zum Start eines langfristigen Aufwärtstrends führen. Die umgekehrte Logik gilt für eine Kreuzung von oben nach unten, was auch als „Death Cross“ bezeichnet wird.

Vorteile SMA200

Klarer Überblick über langfristige Trends

Filtert kurzfristige Marktschwankungen

Unterstützt bei Entscheidungen für Positionsgrößen

Einfach zu verstehen und anzuwenden

Kombinierbar mit anderen technischen Indikatoren

Nachteile SMA200

Verzögert bei schnellen Marktbewegungen

Kann falsche Signale senden

Nicht nützlich in Seitwärtsphasen

FAQ – SMA200

Wie funktioniert Swing Trading?

Beim Swing-Trading werden kurzfristige Kursbewegungen von einigen Tagen bis wenigen Wochen ausgenutzt. Trader nutzen dafür häufig Werkzeuge der technischen Analyse und platzieren Orders an klar definierten Kursmarken.

Da Swing-Trader nicht den ganzen Tag vor dem Bildschirm sitzen müssen, ist Swing-Trading eine beliebte Strategie, die für Aktien, Rohstoffe, Kryptos und weitere Märkte geeignet ist.

Welcher Broker eignet sich für Swing Trading?

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Welche Swing Trading Strategien funktionieren?

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Christian Böttger
Christian Böttger
Vollzeit-Trader & Gründer von Marathoni
Christian beschäftigt sich seit über 8 Jahren intensiv mit Trading, technischer Analyse und Risikomanagement. Sein Fokus liegt auf praxisnahen Strategien für Einsteiger und Fortgeschrittene.
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