Technische Analyse
Konrad Speckmaier
Aktualisiert: 05.03.2026
Die Technische Analyse ist das Instrument, das für uns Trader eines der wichtigsten ist. Wenn Du so willst, ist es die Sprache des Marktes. Es geht hier um die Analyse von Preisbewegungen aus der Vergangenheit und darum, Prognosen für die zukünftige Entwicklung zu erstellen. Für uns Trader heißt das konkret: Sind fallende Kurse oder steigende Kurse in nächster Zeit wahrscheinlicher?
Die Technische Analyse interessiert sich nicht für Geschäftsberichte oder CEO-Interviews. Das überlassen wir der Fundamentalanalyse. Der erste Blick auf einen Tradingchart kann einen etwas überfordern, denn meistens sind es grüne und rote Kerzen oder Balken, die sich erst in die eine und dann in die andere Richtung bewegen. Das mag im ersten Moment nicht sonderlich aussagekräftig sein, jedoch ändert sich das mit viel Übung, was die Technische Analyse anfangs auch benötigt. Deshalb habe ich hier einige interaktive Übungen für Dich. Wir wissen ja: Theorie ist wichtig und Praxis noch wichtiger.
Hier gleich der erste Chart für dich: Ist das ein Aufwärts- oder Abwärtstrend?
Wenn du den Slider bewegst, siehst du die Lösung. Tipp: Achte auf die Hochs und Tiefs im Chart.




1. Überblick Technische Analyse
Bei der technischen Analyse betrachten wir als Trader unterschiedliche Sachen: Trends, Chartformationen und verschiedene Muster (sollten wir einen Kerzenchart verwenden). Es gibt jedoch noch weitere „Helferlein“, das sind die Indikatoren, Saisonalitäten oder auch das Sentiment.
Saisonalitäten sind statistische Werte, von denen Trader profitieren wollen, da es in der Vergangenheit zu bestimmten Jahreszeiten immer wieder zu ähnlichen Bewegungen gekommen ist. Ein klassisches Beispiel ist der Spruch „Sell in May and go away“. Historisch gesehen performen Aktienmärkte in den Sommermonaten oft schwächer als im Winter. Oder denk an Heizöl, das im Winter oft teurer wird, oder Gold, das zu bestimmten Festlichkeiten in Asien steigt.
Das Sentiment gibt einen Überblick, wie die aktuelle Marktstimmung gerade ist. Sind die Anleger eher euphorisch (bullisch) oder ängstlich (bearisch)? Hier gibt es ein interessantes Phänomen, die sogenannte „Kontraindikation“.
Tipp vom Profi:
Der Vorteil ist, technische Analyse ist nicht nur auf eine Handvoll Märkte begrenzt, sondern auf alle Märkte anwendbar. Ein Aufwärtstrend ist immer ein Aufwärtstrend. Die Psychologie dahinter bleibt gleich. Das bedeutet, wenn Du dieses Skillset einmal gelernt hast, kannst Du es überall anwenden. Und umso größer die Zeiteinheit, umso ausschlaggebender ist auch der Trend und die Struktur.
2. Verschiedene Chart-Arten
Wenn Du einen Chart öffnest, kannst Du Dir diesen auf verschiedene Weisen darstellen lassen. Hier gibt es einmal den Linien-Chart, Kerzenchart, Balken-Chart und den Heikin-Ashi-Chart, um die beliebtesten zu nennen. Weitere Darstellungen wären der Footprint-Chart und Renko-Charts, welche deutlich anfängerunfreundlich aussehen. Ich will Dir die vier beliebtesten einmal zeigen und das Ganze immer mit der gleichen Aktie und dem selben Chartausschnitt.




Tipp vom Profi:
Ich persönlich benutze am liebsten den Kerzenchart, welcher auch bei vielen anderen Tradern, die ich kenne, im Einsatz ist. Das kannst Du sehr individuell machen, jedoch bietet sich der Kerzenchart für den kurzfristigen Handel sehr gut an!
Übung zu den Chart Arten








3. Trendarten in der technischen Analyse
Im Trading und der technischen Analyse gibt es drei Trends: den Aufwärtstrend, den Abwärtstrend und den Seitwärtstrend, auch bekannt als Range oder Seitwärtsphase. Um einen Trend zu definieren, sind die Hoch- und Tiefpunkte in einem Chart wichtig. Bei steigenden Hochs und auch Tiefs handelt es sich um einen Aufwärtstrend und bei fallenden Hochs und fallenden Tiefs um einen Abwärtstrend. Der Seitwärtstrend bewegt sich oftmals zwischen einer Unterstützungszone und einer Widerstandszone.
Ein wichtiger Spruch, den Du noch öfter hören wirst, ist: „The trend is your friend“ (Der Trend ist dein Freund). Und das stimmt auch. Gegen einen Trend zu traden wird oft als „antizyklisches Handeln“ oder „ins fallende Messer greifen“ bezeichnet. Das ist die Königsdisziplin und für Anfänger oft der schnellste Weg, Geld zu verlieren. Es ist viel einfacher, mit dem Strom zu schwimmen als dagegen.
Ein Aspekt, der oft vergessen wird: Ein Trend ist immer relativ zur betrachteten Zeit. Du kannst im 5-Minuten-Chart einen wunderschönen Aufwärtstrend sehen, während der übergeordnete Tages-Chart glasklar im Abwärtstrend ist. Das nennt man die Fraktalität der Märkte. Für Dich als Trader ist es wichtig, nicht nur eine Zeiteinheit anzuschauen. Wir nennen das „Top-Down-Analyse“.
Tipp vom Profi:
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich ein bestehender Trend fortsetzt, ist statistisch immer größer als die Wahrscheinlichkeit eines Bruchs oder einer kompletten Umkehr. Es ist ratsam, abzuwarten, bis der Markt einen Trend ausgebildet hat und dann auf diesen „fahrenden Zug“ aufzuspringen, anstatt sich ihm in den Weg zu stellen.
Übung zu Trends








4. Unterstützung & Widerstand
Unterstützungen und Widerstände (Support & Resistance) sind im Trading und der technischen Analyse wichtige Instrumente. Dabei handelt es sich um horizontale Preiszonen, die durch markante Hochs und Tiefs in der Vergangenheit, welche auf einem ähnlichen Level liegen, entstanden sind. Das Prinzip dahinter ist das sogenannte „Marktgedächtnis“.
Liegt das Preislevel unter dem aktuellen Kurs, sprechen wir von einer Unterstützung. Es ist ein Bereich, in dem die Nachfrage (Käufer) stark genug ist, um den Verkaufsdruck (Bären) zu stoppen und den Kurs wieder nach oben drehen zu lassen. Liegt das Level über dem aktuellen Kurs, ist es ein Widerstand. Hier haben die Verkäufer die Oberhand. Viele Trader nutzen diese Punkte, um Gewinne mitzunehmen oder Verkäufer steigen hier ein, was den Kurs drückt.
Auch runde psychologische Marken wie 100 €, 500 $, 10.000 Punkte im DAX oder 25.000 $ beim Bitcoin können als Unterstützung oder Widerstand fungieren. Praktisch wird es hier, wenn Du das Ganze mit den oben genannten Kerzen und den jeweiligen Kerzenmustern kombinierst.
Wichtig zu merken:
Wird eine Unterstützung nach unten durchbrochen, löst sie sich nicht in Luft auf. Sie wechselt die Rolle und wird oft zum Widerstand. Umgekehrt gilt: Wird ein Widerstand nach oben durchbrochen, wird er zur Unterstützung. Für mein Trading sind diese Zonen essenziell, da diese einen Großteil meiner Trades ausmachen.
Auch hierzu habe ich zwei Übungen für Dich, damit sich das Ganze schneller festigt. Hier zählt es jetzt, zu erkennen, wo wichtige Hochs und Tiefs auf einem ähnlichen Level liegen und somit eine Zone ergeben.
Übung zu Unterstützung und Widerstand




5. Chartmuster in der Technischen Analyse
Bei den Chartmustern achten wir auf Formationen im Chart, die sich bilden und für unser Handeln ausschlaggebend sein können. Diese setzen sich aus Preisbewegungen zusammen, oftmals von 20–30 Kerzen. Auch hier unterscheiden wir zwischen Trendumkehr-Formationen und Trendfortsetzungs-Formationen.
Anhand dieser Formationen können wir für unser Trading Einstiegssignale ableiten oder auch auf eine Bestätigung der Idee warten. Wir können dadurch auch einen SL oder einen Take Profit platzieren. Es gibt diverse Formationen, wie die SKS (Schulter-Kopf-Schulter), Doppeltop und viele weitere, die Du hier findest:
Wichtig zu merken:
Das waren jetzt natürlich nicht alle Chartformationen, aber die, die ich am wichtigsten erachte und oft im Markt sehe (SKS, Doppeltop/Doppelboden, Dreiecke, Flaggen). Diese Formationen mögen anfangs kompliziert aussehen. Das „Zauberwort“ heißt hier Übung.
Übungen zu Chartmustern
Welche Formationen erkennst Du hier und wofür könnte diese ein Indiz sein? Ich habe es Dir noch leicht gemacht und du findest pro Chart nur eine Formation.








6. Kerzenmuster
Chartmuster brauchen Zeit, um sich zu entwickeln. Kerzenmuster (Candlestick Patterns) hingegen sind das „Mikroskop“ der Technischen Analyse. Sie bestehen meist nur aus 1–5 Kerzen und zeigen uns den unmittelbaren Kampf zwischen Bullen und Bären in einer sehr kurzen Zeitspanne.
Es gibt Kerzenmuster, die eine Trendfortsetzung zeigen, also für eine bullische Struktur stehen. Das Gleiche gibt es auch für die bearische Seite. Also Kerzenmuster, die auf ein Ende eines Trends hindeuten. Es gibt unzählige Muster und Du musst auch nicht alle können! Aber es ist gut, einen Überblick über einige zu haben. Hier habe ich einmal die für mich am häufigsten genutzten und wichtigsten Kerzenmuster zusammengestellt.
Tipp vom Profi:
Du kannst das Ganze sehr vielseitig einsetzen. Wie oben beschrieben, für das Timen von besseren Einstiegen. Jedoch auch für das Setzen eines Stop-Loss. Du kannst das Ganze zum Beispiel mit Unterstützungszonen super kombinieren. Als kleines Beispiel stell Dir vor, Du willst Short gehen und an einer Widerstandszone ergibt sich ein Evening Star. Das kann Dir extrem helfen.
Was siehst Du hier im Chart? Vergleiche das Ganze gerne mit den Kerzenmustern oben und suche diese hier im Chart. Als Tipp: Schaue Dir Hochpunkte und Tiefpunkte an, da das Ganze ja auf ein Ende oder eine Fortsetzung hinweisen kann.








7. Indikatoren
Die Trading-Indikatoren können Dir weitere Hinweise auf mögliche Bewegungen im Markt geben. Das Ganze sind mathematische Formeln, die auf den Chart gelegt werden und die Preise aus der Vergangenheit auswerten. Wichtig zu verstehen: Indikatoren können nicht in die Zukunft sehen. Sie sind fast immer „lagging“ (nachlaufend), weil sie nur vergangene Kurse berechnen.
Die vier bekanntesten Indikatoren, von denen Du mal gehört haben solltest, sind die gleitenden Durchschnitte (Moving Average). Sie glätten den Kursverlauf und zeigen Dir den Durchschnittspreis der letzten X Kerzen an (z. B. der SMA 200 für die letzten 200 Tage).
Der RSI, dieser pendelt zwischen 0 und 100 und misst die Geschwindigkeit und Veränderung der Preisbewegung.
Der MACD, dieser ist ein Trendfolge- und Momentum-Indikator. Kann dabei helfen, neue Trends zu erkennen.
Die Bollinger Bänder, sie liegen wie eine Abgrenzung über dem Kurs und die Idee dahinter ist, dass die meisten Kursbewegungen innerhalb der Bänder stattfinden.
Es gibt so viele verschiedene Indikatoren. Es gibt noch einige weitere Indikatoren, von denen Du öfter hören könntest, das wären der ATR, VWAP, Donchian-Kanal und Stochastic Oszillator. Darauf will ich jetzt aber vorerst nicht eingehen. Die wichtigsten und oben erklärten Indikatoren zeige ich Dir hier jetzt einmal:
Indikatoren für Anfänger:




Indikatoren für Fortgeschrittene:




Wichtig:
Bevor Du einen Indikator benutzt, schaue erst einmal, wofür dieser gedacht ist. Es gibt Indikatoren, die sind besser für Trendphasen (MAs) und andere, die sind für Seitwärtsphasen (Oszillatoren wie RSI) besser geeignet. Aber ganz wichtig: Benutze nicht zu viele Indikatoren, denn dann kennst Du Dich selbst nicht mehr aus. Ich persönlich würde Dir nie zu mehr als 2–3 Indikatoren gleichzeitig raten. Ich persönlich benutze diese im kurzfristigen Handel sehr selten.
Übungen zu Indikatoren
Hier kannst Du jetzt für Dich noch mal schauen, ob Du den Indikator kennst und auch, für was dieser geeignet wäre. Wenn Du die zwei Sachen weißt, dann weißt Du auch, welche Richtung er andeutet.








Vorteile Trading
Universell auf alle Märkte anwendbar
Bessere Timing für Ein- und Ausstieg
Marktpsychologie wird im Chart deutlich
Besseres Risikomanagement
Bessere Analyse und Durchführung
Nachteile Trading
Mögliche Fehlsignale
Fundamentale Daten werden komplett ignoriert
Du benötigst viel Zeit zum lernen
Meine Top 5 Bücher über technische Analyse und Marktverständnis
Das große Buch der Markttechnik (Michael Voigt)
Dieses Buch ist anders als alle anderen Finanzbücher und genau deshalb so genial. Michael Voigt verbindet hier Fachwissen mit einem Roman. Du begleitest den fiktiven Praktikanten Philip, der das Trading von der Pike auf lernt. Dadurch werden trockene Themen wie Trendaufbau, Bewegung und Korrektur extrem unterhaltsam und verständlich vermittelt.
Fazit: Für mich eines der besten deutschsprachigen Bücher. Es holt Dich als Anfänger ab, bietet aber auch für Fortgeschrittene durch den tiefen Einblick in die Marktstruktur Mehrwert.
Technische Analyse der Finanzmärkte (John J. Murphy)
Dieses Buch gilt weltweit als das Standardwerk schlechthin und wird von vielen Tradern als die „Bibel der Technischen Analyse“ bezeichnet. Es erklärt Dir nicht nur die absoluten Grundlagen, sondern geht tief in fortgeschrittene Techniken und deren Anwendung in der Praxis ein.
Fazit: Für Trader und Investoren geeignet, die ihr Wissen auf ein professionelles Fundament stellen wollen.
Technische Analyse mit Candlesticks (Steve Nison)
Sein Buch beschäftigt sich voll und ganz mit der Kunst dieser Chartdarstellung. Es erklärt die Grundlagen, die Interpretation der einzelnen Kerzen, komplexe Trading-Strategien und wie Du die Candlestick-Analyse in der Praxis anwendest.
Fazit: Ideal für dich, wenn Du visuell veranlagt bist. Nach diesem Buch wirst Du den Chart mit anderen Augen sehen und verstehen, was eine einzelne Kerze über den Kampf zwischen Bullen und Bären verrät.
Alles, was Sie über Technische Analyse wissen müssen (Pierre M. Daeubner)
Dieses Buch aus der „Simplified“-Reihe ist die kompakte und kostengünstige Alternative. Es richtet sich gezielt an Einsteiger, die schnell loslegen wollen. Es erklärt Dir alle wichtigen Basics wie Formationen, Kerzenmuster und Indikatoren kurz, bündig und ohne kompliziertes Fachchinesisch.
Fazit: Der perfekte „Snack“ für den Einstieg. Wenn Du erst einmal schnuppern willst, ob die Technische Analyse etwas für Dich ist, ohne ein Vermögen auszugeben, dann greif hier zu.
Das Elliott-Wellen-Prinzip (Robert Prechter)
Zum Schluss noch etwas für die Tüftler und Experten. Die Elliott-Wellen-Theorie gilt als das komplexeste Prognose-Instrument der Technischen Analyse. Das Buch von Prechter erklärt diese Theorie der Marktzyklen (Impulse und Korrekturen) sehr detailliert.
Fazit: Ein geniales Buch für Fortgeschrittene, die tief in die Struktur der Märkte eintauchen wollen. Für blutige Anfänger ist es jedoch oft zu komplex. Heb dir diesen Klassiker also lieber für später auf!
FAQ – Technische Analyse
Was versteht man unter technischer Analyse?
Die technische Analyse beschäftigt sich mit der Auswertung von Kursverläufen in Charts. Trader analysieren dabei Preisbewegungen, Trends, Unterstützungen, Widerstände und Chartmuster, um mögliche zukünftige Kursbewegungen abzuschätzen.
Dabei wird davon ausgegangen, dass sich viele Marktbewegungen wiederholen, weil das Verhalten der Marktteilnehmer häufig ähnlich ist.
Welche Bedeutung haben Chartmuster in der technischen Analyse?
Chartmuster helfen Tradern dabei, mögliche Fortsetzungen oder Umkehrungen eines Trends zu erkennen. Bekannte Beispiele sind Dreiecke, Flaggen oder Kopf-Schulter-Formationen.
Diese Muster entstehen durch das Verhalten von Käufern und Verkäufern im Markt und können Hinweise darauf geben, in welche Richtung sich ein Kurs als Nächstes bewegen könnte.
Welche Rollen spielen Zeitrahmen in der technischen Analyse?
Zeitrahmen bestimmen, wie detailliert ein Chart betrachtet wird. Ein Trader kann beispielsweise den Markt im Tageschart analysieren und anschließend im Stundenchart nach einem konkreten Einstieg suchen.
Viele Trader nutzen mehrere Zeitebenen gleichzeitig, um den übergeordneten Trend zu erkennen und gleichzeitig präzisere Einstiege zu finden.
Technische Analyse vs. Fundamentalanalyse – was ist besser?
Beide Methoden haben unterschiedliche Ansätze. Die technische Analyse konzentriert sich auf den Kursverlauf im Chart, während die Fundamentalanalyse wirtschaftliche Daten, Unternehmenszahlen oder Nachrichten bewertet.
Viele Trader und Investoren kombinieren beide Ansätze. Während Fundamentaldaten langfristige Entwicklungen zeigen können, hilft die technische Analyse häufig dabei, konkrete Ein- und Ausstiege zu finden.
Wann genau ist ein Aufwärtstrend gebrochen?
Ein Aufwärtstrend besteht aus steigenden Hochs und steigenden Tiefs. Wird ein vorheriges Tief deutlich unterschritten, kann das ein erstes Zeichen dafür sein, dass der Trend an Stärke verliert.
Viele Trader warten zusätzlich auf eine Bestätigung, zum Beispiel durch eine weitere Bewegung nach unten oder eine Veränderung der Marktstruktur.
Sind Unterstützungen und Widerstände exakte Linien?
Unterstützungen und Widerstände sind in der Regel keine exakten Linien, sondern eher Preisbereiche oder Zonen.
Kurse reagieren häufig innerhalb dieser Bereiche und nicht punktgenau auf eine einzelne Linie. Deshalb arbeiten viele Trader mit Zonen, um Marktbewegungen realistischer einzuordnen.
Wie viele Indikatoren sollte ich gleichzeitig nutzen?
In der Praxis gilt oft: Weniger ist mehr. Zu viele Indikatoren können den Chart unübersichtlich machen und Entscheidungen erschweren.
Viele erfolgreiche Trader arbeiten nur mit wenigen Werkzeugen und konzentrieren sich stattdessen auf klare Marktstrukturen, Trends sowie Unterstützungen und Widerstände.
Welche Trading-Strategien eignen sich für Anfänger?
Für Einsteiger eignen sich einfache und klare Strategien wie Swing Trading, Trendfolge oder Breakout-Strategien. Diese basieren häufig auf technischer Analyse und festen Regeln.
Komplexe Strategien oder sehr kurzfristiges Daytrading sollten Anfänger eher vermeiden, da sie Erfahrung, Disziplin und schnelle Entscheidungen erfordern.