Forex CFD

autor
Konrad Speckmaier

Aktualisiert: 17.07.2026

Forex-CFDs sind eine Möglichkeit, vom Devisenmarkt zu profitieren, welcher zu den liquidesten Märkten der Welt gehören. Vor allem als Daytrader ist das ein sehr interessanter Markt, da Liquidität besonders wichtig für uns ist. Handelspaare wie der EUR/USD oder auch der USD/JPY sind besonders interessant. Auch hier kommt ein Hebel zum Einsatz, wodurch das Risiko sehr hoch ist.

Was sind CFDs?

CFDs (Contract for Difference) sind sogenannte Derivate. Das bedeutet, sie bilden den Kurs eines Wertpapiers, wie zum Beispiel einer Aktie oder eines Index, ab. Du kannst somit auf steigende und fallende Kurse eines Assets setzen, ohne dieses in Wirklichkeit zu besitzen. Das heißt: Tauscht Du 1.000 € bei einem EUR/USD-Kurs von 1,10 in US-Dollar, erhältst Du 1.100 $. Fällt der EUR/USD-Kurs anschließend auf 1,05, ist der US-Dollar gegenüber dem Euro stärker geworden. Tauscht Du die 1.100 $ nun wieder zurück, erhältst Du rund 1.047 € und hast damit einen Gewinn erzielt.

CFDs im Forex Trading

Beim Forex Trading (Foreign Exchange) geht es um den Handel von Währungen, wobei der EUR/USD eines der bekanntesten Paare ist. Damit Du Dein Geld jetzt nicht an Schaltern wechseln musst, um vom Währungsmarkt zu profitieren, gibt es die CFDs. Diese bilden die Kursbewegung des jeweiligen Währungspaares ab. Hier kommen die CFDs zum Einsatz, zum Beispiel auf den EUR/USD, wodurch der Handel dieses Paares zugänglicher wird. Es gibt hier keine Laufzeitbegrenzung und Du kannst in beide Richtungen handeln, also Long und Short.

Wichtig:

Die Währungen korrelieren stark mit der Wirtschaftsleistung eines Landes. Somit kann auch anhand von fundamentalen Daten und beispielsweise einer Wirtschaft im Aufschwung mit einer stärkeren Landeswährung gegenüber einer anderen gerechnet werden.

Forex CFD-Lotgrößen berechnen

Die Lotgröße ist im CFD-Handel Deine Positionsgröße. Das heißt: je höher Deine Lotgröße ist, desto mehr Geld setzt Du ein. Umgekehrt gilt das natürlich genauso. Jetzt mal ein Beispiel für das Verständnis: Du willst den EUR/USD handeln, wobei Dein Stop-Loss 25 Pips entfernt ist. Mit diesen 25 Pips willst Du maximal 100 € riskieren. Wichtig ist hier noch zu wissen, dass 1 Lot beim EUR/USD 100.000 Einheiten der Basiswährung entspricht. Somit ist die Bewegung von 1 Pip ungefähr 10 € wert.

Somit rechnen wir: 100 € Risiko / (10 € Pip-Wert * 25 Pips Stop-Loss) = 100 / (10 * 25) = 0,4 Lot

Forex CFD Broker – Meine Erfahrung

Wenn es um das Forex Trading geht, ist mein Broker der Wahl WH SelfInvest. Das ist einer der wenigen CFD Broker mit deutscher Niederlassung und zeichnet sich besonders durch eine schnelle Orderausführung, geringe Spreads, lange Handelszeiten und einen breiten Marktzugang aus. Bei WH SelfInvest gibt es auch den Nano Trader, welcher die eigene Handelssoftware ist. Mit dieser kannst Du auch vollautomatisch handeln lassen.

Vorschau: WH Selfinvest Plattformen & Konten

  • WH Selfinvest Webseite

Forex Trading Strategie

Um den Markt schnell nach einem Trend zu filtern, kann der gleitende Durchschnitt mit der Länge 100 helfen. Im Zusammenhang mit Unterstützungs- oder auch Widerstandszonen können gute Einstiege in den Markt und die Trendrichtung gefunden werden. Somit setze ich auch hier im Forex CFD Trading eine klassische und simple Strategie um. Der gleitende Durchschnitt kann dabei noch durch den 20er- und 50er-EMA ergänzt werden, um schneller in den Markt zu kommen. Ist der Kurs an den EMAs und zeigt dort eine Reaktion, kann das ein Signal sein. Kommt dann noch eine Zone hinzu, bestärkt das mein Signal.

Wichtig:

Jede Strategie hat Gewinne und auch Verluste. Aus diesem Grund ist es immer wichtig, ein gutes Risikomanagement zu haben und immer einen Stop-Loss zu nutzen.

Risiken im Forex Trading

Hebelwirkung: Beim CFD und Forex Trading wird ein Hebel genutzt. Das erhöht zwar die mögliche Rendite, aber auch den möglichen Verlust.
Volatilität: Das ist die Schwankungsbreite im Markt. Eine hohe Volatilität bringt viele Chancen, aber auch höhere Risiken.
Nachrichten: Devisenkurse hängen von extrem vielen Informationen ab. Bei News kann es zu sehr großen Bewegungen kommen.
Technische Analyse: Es handelt sich hier immer um Wahrscheinlichkeiten und es gibt keine 100 % Trefferquote.
Kosten und Gebühren: Broker verdienen ihr Geld mit den Spreads und auch ggf. Kommissionen. Dies schmälert unseren Gewinn als Trader.
Marktrisiken: Starte erst mit einem Demokonto. Solltest Du danach ins Echtgeld starten, dann mit kleiner Positionsgröße.

FAQ – Forex CFD Trading

Was sind Forex-CFDs?

Forex-CFDs sind CFDs auf Währungspaare wie EUR/USD oder USD/JPY. Du handelst dabei nicht die echte Währung, sondern spekulierst auf die Kursbewegung des jeweiligen Währungspaares.

Warum ist Liquidität im Forex-Trading wichtig?

Liquidität ist wichtig, weil sie für engere Spreads und eine bessere Orderausführung sorgen kann. Gerade für Daytrader ist das ein wichtiger Punkt, da oft kurzfristig gehandelt wird.

Wie berechnet man die Lotgröße im Forex-Trading?

Die Lotgröße berechnest Du anhand Deines Risikos, Deines Stop-Loss-Abstands und des Pip-Werts. Wenn Du zum Beispiel 100 € riskieren möchtest und Dein Stop-Loss 25 Pips entfernt ist, kannst Du daraus Deine passende Positionsgröße berechnen.

Welche Risiken gibt es beim Forex-CFD-Trading?

Zu den wichtigsten Risiken gehören Hebelwirkung, Volatilität, Nachrichten, Spreads, Kommissionen und falsches Risikomanagement. Deshalb sollte immer mit Stop-Loss und angepasster Positionsgröße gehandelt werden.

Sollte man Forex-CFDs zuerst im Demokonto testen?

Ja, gerade am Anfang ist ein Demokonto sinnvoll. So kannst Du den Markt, die Lotgrößen und Deine Strategie testen, ohne echtes Geld zu riskieren.

Konrad Speckmaier
Konrad Speckmaier
Trading-Experte und Co-Founder von Marathoni
Konrad handelt täglich an der Börse und setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Sein Fokus liegt auf dem kurzfristigen Handel, bei dem er eine sehr einfache Strategie verfolgt.
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