Daytrading Aktien

autor
Konrad Speckmaier

Aktualisiert: 06.08.2026

Gute Daytrading-Aktien sind Aktien, die ein hohes Handelsvolumen und dadurch viel Bewegung haben. Das sind unter anderem Nvidia, SpaceX, AMD und auch Apple, um nur ein paar zu nennen. Durch die hohe Volatilität sind kurzfristige Bewegungen möglich, weshalb sich diese Aktien gut für das Daytrading eignen. Ich zeige Dir in diesem Ratgeber einige Aktien und erkläre Dir, wie das Ganze funktioniert.

Das sollten Daytrading-Aktien haben

Daytrading-Aktien sollten, wie oben schon beschrieben, eine hohe Volatilität, eine große Marktkapitalisierung und viel Liquidität aufweisen. Zusätzlich ist natürlich ein sauberes Chartbild wichtig. Im Schnitt suchst Du Aktien, die sehr bekannt sind. Das ist ein Hinweis darauf, dass viele Trader diese Aktien ebenfalls beobachten.

Am einfachsten ist es, wenn Du Dir eine Watchlist mit den Aktien erstellst, die für Dich spannend sind. Nimm Dir dafür aus den großen Indizes die spannendsten Aktien heraus, die im Tageschart viel Bewegung zeigen. In Deiner Watchlist hast Du diese dann schnell bei der Hand.

Wichtig:

Oftmals ist es so, dass die größten Aktien auch über die meiste Liquidität und auch Volatilität verfügen. Vielleicht hast Du auch schon mal den Begriff Blue-Chip-Aktien gehört.

10 volatile Aktien für das Daytrading

1. Tesla

Tesla Incorporated, mit Sitz in Texas, ist seit Juni 2010 an der Börse notiert. Der Startwert für eine der über 13 Millionen Aktien lag bei $17. Bis 2027 könnten die Durchschnittswerte der Aktien auf über $2000 steigen!

2. SpaceX

Die Space Exploration Technologies Corporation (SpaceX) mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Kalifornien (Hawthorne) ist das führende Privatunternehmen in der modernen Luft- und Raumfahrtindustrie. Das 2002 von Elon Musk gegründete Unternehmen revolutionierte den Raumfahrtsektor durch wiederverwendbare Trägerraketen (Falcon 9, Starship) sowie das globale Satelliten-Internetnetzwerk Starlink. Im Juni 2026 erfolgte der viel beachtete Börsengang an der Nasdaq. Der Ausgabepreis lag bei $135 pro Aktie; aktuell bewegt sich der Kurs im Bereich von etwa $108 bis $110.

3. Meta

Die Meta Platforms, Inc. (ehemals Facebook, Inc.) mit Hauptsitz im kalifornischen Menlo Park wurde 2004 gegründet und ging im Mai 2012 an die Börse (damals unter dem Tickersymbol FB). Der Ausgabepreis lag zum Zeitpunkt des Börsenstarts bei $38 pro Aktie.

4. Nvidia

Die Nvidia Corporation mit Hauptsitz im kalifornischen Santa Clara wurde 1993 gegründet und ging im Januar 1999 an die Börse. Der damalige Ausgabepreis lag bei $12 pro Aktie. Ursprünglich bekannt für den Bau leistungsstarker Grafikprozessoren (GPUs) für die Gaming-Industrie und professionelle Grafikanwendungen, hat sich das Unternehmen zum weltweit führenden Pionier im Bereich KI-Hardware entwickelt.

5. Google

Das Unternehmen Alphabet Inc., die Dachgesellschaft des Internetgiganten Google mit Sitz im kalifornischen Mountain View, ging im August 2004 an die Börse. Der ursprüngliche Ausgabepreis lag bei $85 pro Aktie.

6. Rheinmetall

Die Rheinmetall AG mit Hauptsitz im nordrhein-westfälischen Düsseldorf gehört zu den ältesten börsennotierten Unternehmen Deutschlands – die Stammaktie wurde bereits im November 1894 erstmals an der Börse gehandelt. Der DAX-Konzern ist ein führender internationaler Rüstungskonzern und Automotive-Zulieferer. Das Portfolio reicht von Munition, Panzern (wie dem Leopard 2 oder Marder) und Luftabwehrsystemen bis hin zu Komponenten für die zivile E-Mobilität.

7. Apple

Die Apple Inc. mit Hauptsitz im kalifornischen Cupertino gehört zu den wertvollsten Unternehmen der Welt und wird seit Dezember 1980 an der Börse gehandelt. Der damalige Ausgabepreis lag bei $22 pro Aktie (bereinigt um spätere Aktiensplits entspricht das wenigen Cents). Heute bildet die Verzahnung aus Hardware-Verkäufen und margenstarken digitalen Dienstleistungen (Services) das Fundament des Erfolgs.

8. Microsoft

Die Microsoft Corporation mit Hauptsitz im US-Bundesstaat Washington (Redmond) wurde 1975 von Bill Gates und Paul Allen gegründet und ging im März 1986 an die Börse. Der Ausgabepreis lag damals bei $21 pro Aktie.

9. Netflix

Die Netflix, Inc. mit Hauptsitz im kalifornischen Los Gatos wurde 1997 gegründet und ging im Mai 2002 an die Börse. Der damalige Ausgabepreis lag bei $15 pro Aktie. Ursprünglich als Online-Verleih von DVDs per Post gestartet, vollzog das Unternehmen eine der erfolgreichsten Transformationen der Wirtschaftsgeschichte zum weltweiten Pionier und Marktführer im Video-Streaming. Neben der Lizenzierung von Filmen und Serien setzt der Konzern vor allem auf hochprofitable Eigenproduktionen (Netflix Originals) sowie den Ausbau von Live-Events und Gaming.

10. SAP

Die SAP SE mit Hauptsitz im baden-württembergischen Walldorf ist das wertvollste börsennotierte Unternehmen Deutschlands und der größte europäische Softwarekonzern. Gegründet im Jahr 1972, erfolgte der Börsengang an der Frankfurter Börse im August 1988.

Die 5 wichtigsten Tipps zum Aktien-Daytrading

1. Die Nachrichtenlage im Blick behalten

Das ist für das Trading allgemein ein wichtiger Punkt. Du solltest immer wissen, wann und welche News für Dein gehandeltes Asset anstehen. Bei Aktien sind es oftmals Zinsentscheide, Führungswechsel, Quartalszahlen und so weiter. Diese Nachrichten bewegen die Märkte oftmals mehr. Einen Überblick über wichtige Termine bekommst Du in einem Wirtschaftskalender. Das bietet entweder Dein Broker an und Du kannst es auch kostenlos über TradingView nutzen.

2. Achte auf Deine Positionsgröße

Die Positionsgröße bestimmt Deinen Gewinn und auch Deinen möglichen Verlust. Wichtig ist es, den Verlust moderat zu halten, sprich nicht zu viel pro Trade zu riskieren. Eine gute Regel ist, 0,5 bis 1 % seines Depots pro Trade zu riskieren. Natürlich hängt das auch immer von der Größe des Depots ab.

3. Übe im Demokonto

Du solltest nie direkt mit Deinem echten und eigenen Geld starten. Ein sehr guter Weg, um zu starten und zu lernen, ist ein Demokonto. Dieses Konto wird von vielen Brokern angeboten. Dort kannst Du ohne Risiko üben, Deine Strategie weiterentwickeln und die Plattform kennenlernen. Wenn Du ein Gespür für den Markt hast und eine Strategie, mit der Du im Demokonto nachweislich profitabel bist, dann kannst Du in den Handel mit Deinem Geld wechseln.

4. Nutze immer einen Stop-Loss und Take-Profit

Der Stop-Loss sollte immer gesetzt sein und ist für mich Pflicht bei jedem Trade. Dieser dient als Schutz für Dein Konto und Dein Kapital. Ganz simpel gesagt handhabe ich es so: Der Stop-Loss wird an die Stelle im Chart gesetzt, an der meine Idee nicht mehr intakt ist. Lieber beende ich einen Trade früher, bevor sich das Minus anhäuft. Warten, bis eine Position dreht, obwohl die Idee nicht mehr intakt ist, ist nie eine gute Option.

5. Positionen am Ende des Handelstages schließen

Daytrading mit Aktien bedeutet, dass eine Position innerhalb eines Tages geöffnet und wieder geschlossen wird. Schließt Du eine Position nicht, bleibt das Übernachtrisiko in Deinem Depot. Kommt es am Abend zu News, die nicht im Kalender standen, musst Du mit einem Gap rechnen. Dabei handelt es sich um einen Kurssprung des Wertpapiers. Das kann dann auch schnell gegen Dich und Deine Position laufen. Aus diesem Grund schließe die Positionen, bevor der Handel beendet ist und dann hast Du das Risiko nicht im Depot.

FAQ – Daytrading Aktien

Was sind gute Daytrading-Aktien?

Gute Daytrading-Aktien sind Aktien mit hohem Handelsvolumen, hoher Liquidität und ausreichend Volatilität. Dadurch entstehen kurzfristige Bewegungen, die für Daytrader interessant sein können.

Welche Aktien eignen sich für Daytrading?

Für Daytrading eignen sich häufig bekannte und stark gehandelte Aktien wie Apple, NVIDIA, AMD, Tesla, Meta, Microsoft oder Netflix. Wichtig ist aber immer, dass auch das Chartbild passt.

Welche Rolle spielen Nachrichten beim Aktien-Daytrading?

Nachrichten können Aktien stark bewegen. Dazu gehören Quartalszahlen, Zinsentscheidungen, Führungswechsel oder wichtige Unternehmensmeldungen.

Wie viel sollte man pro Trade riskieren?

Eine sinnvolle Orientierung sind 0,5 bis 1 % des eigenen Depots pro Trade. So bleibt das Risiko kontrollierbar, auch wenn mehrere Trades hintereinander verlieren.

Warum ist ein Stop-Loss beim Aktien-Daytrading wichtig?

Ein Stop-Loss schützt Dein Kapital, wenn sich der Trade gegen Dich entwickelt. Er sollte dort liegen, wo Deine ursprüngliche Trading-Idee nicht mehr intakt ist.

Konrad Speckmaier
Konrad Speckmaier
Trading-Experte und Co-Founder von Marathoni
Konrad handelt täglich an der Börse und setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Sein Fokus liegt auf dem kurzfristigen Handel, bei dem er eine sehr einfache Strategie verfolgt.
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