Daytrading Gewinn pro Tag
Konrad Speckmaier
Aktualisiert: 06.08.2026
Das ist sehr schwierig und auch pauschal nicht zu beantworten. Ein richtig guter Trader kann pro Tag rund 0,1 % bis 0,5 % Gewinn erzielen. Das mag im ersten Moment nach nicht viel klingen, aber wenn Du das regelmäßig schaffst und wir mit 0,1 % pro Tag rechnen, wären das rund 28 % Rendite im Jahr. Das klingt dann schon wieder besser.
Einer der größten Fehler ist, dass viele in kurzer Zeit viel erreichen wollen und aus diesem Grund Geld verlieren.

Wie viel Gewinn kann man als Daytrader pro Tag erreichen?
Der Gewinn in Euro hängt einerseits von Deinem Handelskonto und andererseits davon ab, wie gut Du im Trading bist. Bist Du richtig gut, dann können es wie oben beschrieben auch zwischen 0,1 % und 0,5 % Deines Handelskapitals sein. Ein wichtiger Punkt, der hier auch mit einfließt, ist Deine Strategie und auch Deine Risikobereitschaft. Je größer der Einsatz, desto größer kann natürlich der Gewinn ausfallen, aber auch der Verlust. Und bist Du aktiv im Handeln, kannst Du ggf. mehr Chancen für einen Trade haben.

Wichtig:
Im Jahr gibt es für uns Trader ungefähr 250 Handelstage. Angenommen, Du erzielst 0,1 – 0,2 % pro Trading-Tag, dann wären das auf das Jahr gerechnet etwa 30 – 50 % an Jahresrendite. Was außerordentlich gut ist.
4 wichtige Faktoren für den Daytrading Gewinn
1. Kapital
Wenn Du ein sehr kleines Trading-Kapital hast, dann beeinflussen Kommissionen Deine Performance mehr, als wenn Du ein größeres Konto hast. Bei einem größeren Konto fallen die Gebühren nicht so stark ins Gewicht. Das Ganze hat auch einen Einfluss auf Deine Risikobereitschaft in % und auch möglicherweise Deinen Trading-Stil. Bei einem kleinen Konto, wenn Du 50 € riskierst und das vielleicht 2 – 3 % Deines Kontos sind, so bleibst Du bei einem größeren Konto nicht bei den 2 – 3 %. Das wären ja sonst mal schnell 5.000 € oder Ähnliches.

2. Risikomanagement im Daytrading
Das eingegangene Risiko pro Trade hat auch Einfluss auf den möglichen Gewinn. Sprich, bist Du risikoavers, dann wirst Du kleinere Positionen eingehen und damit weniger Gewinn pro Trade erzielen. Das Fazit daraus ist: Je größer das Kapital ist, desto weniger setzt Du prozentual von Deinem Kapital pro Trade ein.

3. Handelsstil und Gewinnchancen
Wie schon mal unterschieden, gibt es das Scalptrading, das Intraday-Trading und das Swing-Trading. Bei Swing-Trades bist Du länger im Trade, alles, was mehr als einen Tag ist. Ich habe für mich das Scalping entdeckt und betreibe dieses auch. Hier hast Du am Tag mehrmals die Chance, einen Trade einzugehen und dadurch einen Gewinn oder auch Verlust zu erzielen, der Gewinn ist natürlich das Ziel.
Durch die häufigeren Chancen gehst Du auch häufiger Risiko ein. Dadurch steigt auch die Wahrscheinlichkeit, dass Du einen Trade im Minus beendest. Das gehört natürlich zum Trading dazu. Hier ist mentale Stabilität gefragt.

4. Ein guter Broker
Ein guter Broker bietet eine zuverlässige Handelsplattform, gute und schnelle Ausführungen und geringe Gebühren. Das alles hilft Dir dabei, von Deinem Gewinn mehr netto zu behalten. Für mich sind hier XTB und auch VS-Markets meine zwei Go-to-Broker für das Daytrading. Doch bevor Du anfängst, teste immer erst einmal mit einem Demokonto und lerne die Software und den Broker kennen.
Vorschau: VS Markets Plattformen & Konten
Daytrading Gewinne der Finanzmärkte
Daytrading ist nicht beschränkt auf einen Markt, sondern Daytrading findet in den verschiedensten Märkten statt, wie Aktienmärkte, Devisenmärkte und Derivatemärkte. Jeder dieser Märkte ist auf seine eigene Art besonders und bringt unterschiedliche Risiken mit sich, die Du nicht vernachlässigen solltest. Werfen wir einen Blick auf die Indizes wie den DAX oder den Nasdaq, hier spielen Nachrichten wie die NFP-Daten oder auch Wirtschaftsindikatoren eine große Rolle. Diese haben in den meisten Fällen starke Auswirkungen auf den Kurs.
Jede Anlageklasse ist somit speziell und Du solltest Dich mit dieser beschäftigen, bevor Du handelst. Um die Kryptowährungen nicht auszuschließen: Der Bitcoin ist sehr volatil und birgt deshalb mehr Chancen und auch Risiken als beispielsweise der DAX. Dieser läuft viel ruhiger. Und aus all dem kannst Du Dir Deine Assets suchen.

Daytrading Gewinne auszahlen
Machen wir uns nichts vor, wir wollen die Gewinne nicht nur auf dem Konto liegen lassen, sondern auch nutzen. Was auch sehr wichtig ist. Denn wenn ein gewisser Puffer im Account ist, kann man schneller dazu neigen, auch einen Trade mitzunehmen, der nicht zu 100 % dem Setup entspricht, aber „gut aussieht“. Somit schwindet die Qualität und damit auch die guten Trades und es schleichen sich Verluste und unsauberes Handeln ein.
Besser ist es, sich alle zwei Wochen oder am Ende eines Monats einen Teil der Gewinne auszuzahlen. Ich würde nicht alle auszahlen, sondern vielleicht nur die Hälfte, dann wächst das Konto weiterhin nach oben. Dadurch belohnst Du Dich für Deine Disziplin und harte Arbeit und handelst eher weiter nach Plan.
FAQ – Daytrading Gewinn pro Tag
Wie viel Gewinn pro Tag ist im Daytrading realistisch?
Ein guter Daytrader kann pro Tag etwa 0,1 % bis 0,5 % Gewinn erzielen. Der tatsächliche Gewinn hängt jedoch stark vom Kapital, der Strategie, dem Risiko und der eigenen Erfahrung ab.
Wovon hängt der Daytrading-Gewinn pro Tag ab?
Der Gewinn hängt vor allem vom Handelskapital, dem Risikomanagement, dem Trading-Stil, der Strategie und dem Broker ab.
Warum sollte man nicht zu viel Risiko eingehen?
Ein höheres Risiko kann zwar größere Gewinne bringen, aber auch größere Verluste verursachen. Deshalb ist ein kontrolliertes Risikomanagement im Daytrading besonders wichtig.
Warum ist ein guter Broker wichtig?
Ein guter Broker bietet schnelle Ausführung, niedrige Gebühren, geringe Spreads und eine stabile Handelsplattform. Dadurch bleibt mehr vom Gewinn übrig.
Sollte man alle Gewinne auszahlen?
Nicht unbedingt. Sinnvoll kann es sein, nur einen Teil auszuzahlen und den Rest im Konto zu lassen, damit das Konto weiter wachsen kann.


