Der Forex- bzw. Devisenhandel gilt als sehr volatil und ist dadurch besonders risikoreich. Aus diesem Grund trade ich selber lieber in den Indizes. Aufgrund dieser erhöhten Volatilität, ähnlich wie im Krypto-Trading, entstehen oftmals mehr Setups mit größerem Gewinnpotenzial, aber auch höhere Risiken durch stärkere Preisschwankungen. Vor allem in Kombination mit einem Hebel kann der Devisenhandel besonders riskant werden.
Grundlagen des Devisenhandels
Zunächst möchte ich Dir ein paar Grundbegriffe und Grundlagen erklären, bevor wir tiefer in das Thema einsteigen.
Was sind Devisen: Devisen sind Fremdwährungen, die zum Kauf oder Verkauf im internationalen Handel und auf Finanzmärkten genutzt werden.
Der Devisenhandel:Hier setzen Marktteilnehmer auf steigende oder fallende Kurse. Der Devisenhandel findet fast ausschließlich außerbörslich statt.
Die Hauptakteure:Am Devisenmarkt handeln Privatpersonen, Institutionen wie Kreditinstitute, Hedgefondsmanager und große Unternehmen, die besonderen Einfluss in der Preisbildung haben.
Die Währungspaare:Das bedeutet das Tauschverhältnis zwischen zwei Währungspaaren wie zum Beispiel dem Euro und dem US-Dollar (EUR/USD). In diesem Fall ist der Euro die Basiswährung und der US-Dollar die Kurswährung.
Die Marktzeit:Diese beginnt bei uns in Deutschland sonntags um 23 Uhr und endet freitags um die gleiche Zeit. Beachte jedoch, dass Dein Broker zu anderen Zeiten öffnet und schließt.
Die Risiken:Der Devisenmarkt ist sehr volatil und wird stark von externen Einflüssen bestimmt. Genau dieser Punkt zieht viele Anleger an, schreckt aber auch viele ab.
Die Voraussetzungen:Um am Devisenmarkt handeln zu können, brauchst Du eine geeignete Chart-Software und einen Online-Broker, über den Du Deine Orders rausschickst.
Beispiel für steigende Wechselkurse bei EUR / USD
Wie funktioniert der Devisenhandel eigentlich?
Beim Devisenhandel spekulierst Du auf eine Kursveränderung in einem Währungspaar. Gehst Du von steigenden Kursen aus, erwartest Du, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert gewinnt. Beliebt sind Forex-CFDs mit Hebel. Diese ermöglichen große Gewinne, bergen aber auch ein hohes Risiko.
Steigender Kurs: Nehmen wir an, Du handelst den EUR/USD und der Kurs steigt. Dann gewinnt der Euro gegenüber dem US-Dollar an Wert. Hast Du auf dieses Szenario spekuliert, hast Du eine Long-Position eröffnet und einen Gewinn-Trade gemacht.
Fallender Kurs:In diesem Szenario verliert der EUR gegenüber dem US-Dollar an Wert. Aus diesem Grund fällt der Kurs. Falls Du Short gegangen bist, also auf fallende Kurse gesetzt hast, machst du Gewinn.
Wichtige Begriffe des Devisenhandels
Haupt- und Nebenwährungspaare: Der Devisenhandel hat 7 Hauptwährungspaare (EUR/USD, GBP/USD, USD/CAD, NZD/USD, AUD/USD, USD/CHF, USD/JPY). Diese werden auch Majors genannt. Dazu kommen Nebenwährungspaare, die häufig gehandelte Währungspaare zusammenfassen und den USD nicht beinhalten, wie zum Beispiel EUR/GBP. Zuletzt gibt es noch exotische Währungspaare, die den Rest abbilden.
Pip:Die kleinste Kursveränderung eines Währungspaares wird in Pips gemessen. Diese liegt meist an der 4. Nachkommastelle. Bei Währungspaaren mit dem japanischen Yen wird ein Pip dagegen an der 2. Nachkommastelle gemessen.
Lot:Ein Lot bezeichnet 100.000 Einheiten der Basiswährung. Daneben gibt es kleinere Einheiten wie Mini-Lots (0,1 Lot) und Mikro-Lot (0,01 Lot).
Bid/Ask Preis:Der Bid-Preis bezeichnet das höchste Kaufangebot, während der Ask-Preis das niedrigste Verkaufsangebot beschreibt. Der Handel entsteht, wenn sich Käufer und Verkäufer einig werden. Die Order wird in der Regel von Deinem Broker ausgeführt.
Spread: Der Spread ist die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis (Bid/Ask). Diese gilt als Gebühr für Deinen Broker. Für einen Forex Broker empfehle ich GBE Brokers, da Du dort fast ohne Spreads handeln kannst.
Margin:Handelst Du mit Hebel, musst Du für Deine Order eine Anzahlung, also eine Einstiegsmargin, hinterlegen. Die Margin ist beim Hebel-Trading Dein Eigenanteil, den Du einsetzen musst, um die Order auszuführen.
Slippage:Slippage entsteht, wenn Deine Order zu einem anderen Preis ausgeführt wird, als Du ursprünglich eingestellt hast. Dies geschieht oft in volatilen Märkten.
Hebel (Leverage):Durch den Hebel hast Du die Möglichkeit, mit wenig Kapital hohe Gewinne zu erzielen. Aber Vorsicht: Auch Deine Verluste können sich vervielfachen. Deswegen empfehle ich Dir, zunächst in einem Demokonto zu üben.
Ordertypen:Beim Traden solltest Du die Market-Order kennen, die sofort zum nächstbesten Preis ausgeführt wird. Die Limit-Order wird dagegen zu einem vordefinierten Preis ausgeführt, den Du vorher einstellen kannst. Wichtig für das Trading mit Devisen sind der Stop-Loss und Take-Profit.
Beim Slippage wirst Du zu einem schlechteren Preis ausgeführt.
Kurzer Exkurs zu Währungspaaren
Hier gehe ich nochmal genauer auf die verschiedenen Währungspaare ein. Dabei zeige ich Dir die wichtigsten Paare und erläutere, wie ich beim Trading vorgehe. Klar sein sollte, dass es auf dem echten Markt viel komplexer ist, als ich es hier darstelle und deutlich mehr Faktoren bei der Analyse der Kursentwicklung eine Rolle spielen.
Hauptwährungspaare (Majors)
Die Hauptwährungspaare machen Expertenschätzungen zufolge etwa 80 bis 85 % des Devisenmarktes aus.
EUR/USD (Euro/US-Dollar): Der EUR/USD zählt zu den meistgehandelten Währungspaaren weltweit. Der Euro wird von der Europäischen Zentralbank (EZB) und der US-Dollar durch das Federal Reserve System (FED) beeinflusst. Für die Kursentwicklung spielen unter anderem die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen dem Euroraum und den USA sowie Zinsentscheidungen, Konjunkturdaten und wirtschaftliche Krisen eine wichtige Rolle. Entwicklungen in den USA können sich dabei auch deutlich auf die europäischen Märkte und damit auf den EUR/USD-Kurs auswirken. Der bekannte Spitzname des Währungspaares lautet „Fiber“.
USD/JPY (US-Dollar/Japanischer Yen):Die japanische Wirtschaft zählt zu den größten Volkswirtschaften der Welt und spielt seit Jahrzehnten eine wichtige Rolle im internationalen Handel. Ähnlich wie Deutschland erlebte Japan in den 1950er- und 1960er- Jahren eine Phase starken wirtschaftlichen Wachstums. Bei Währungspaaren mit dem japanischen Yen gibt es eine Besonderheit: Ein Pip wird hier in der Regel an der 2. Nachkommastelle gemessen und nicht wie bei vielen anderen Forex-Paaren an der 4. Nachkommastelle. Der bekannte Spitzname für den Yen lautet „Ninja“.
GBP/USD (Britisches Pfund/US-Dollar):Der GBP/USD zeigt besonders deutlich, wie stark politische und wirtschaftliche Entwicklungen die Devisenmärkte beeinflussen können. Ein bekanntes Beispiel ist der Brexit: Der Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union führte zeitweise zu starken Kursschwankungen und setzte das britische Pfund gegenüber dem US-Dollar deutlich unter Druck. Der bekannte Spitzname des Währungspaares lautet „Cable“.
USD/CAD (US-Dollar/Kanadischer Dollar):Zwischen den USA und Kanada bestehen enge wirtschaftliche und handelspolitische Beziehungen. Die geografische Nähe und die gemeinsame Grenze sorgen für intensive Handelsströme zwischen beiden Ländern. Kanada verfügt zudem über große Rohstoffvorkommen, weshalb insbesondere die Entwicklung von Energie- und Rohstoffpreisen Einfluss auf den kanadischen Dollar haben kann. Der bekannte Spitzname des Währungspaares lautet „Loonie“.
AUD/USD (Australischer Dollar/US-Dollar): Australien verfügt über eine vergleichsweise breit aufgestellte Wirtschaft, die unter anderem vom Dienstleistungssektor, dem Rohstoffexport und der Landwirtschaft getragen wird. Gleichzeitig unterhält das Land enge Handelsbeziehungen sowohl zu westlichen Staaten als auch zu wichtigen asiatischen Wirtschaftsräumen. Besonders die Entwicklung von Rohstoffpreisen und die wirtschaftliche Lage in Asien können den australischen Dollar beeinflussen. Der bekannte Spitzname lautet „Aussie“.
NZD/USD (Neuseeland-Dollar/US-Dollar):Die neuseeländische Wirtschaft wird vor allem vom Dienstleistungssektor geprägt. Daneben spielen auch Industrie und Landwirtschaft eine wichtige Rolle. Besonders der Export von Agrarprodukten ist für das Land von Bedeutung. Gleichzeitig bestehen enge Handelsbeziehungen zu China, sodass die wirtschaftliche Entwicklung dort einen spürbaren Einfluss auf den neuseeländischen Dollar haben kann. Der bekannte Spitzname lautet „Kiwi“.
USD/CHF (US-Dollar/Schweizer Franken):Der Schweizer Franken gilt aufgrund der politischen Stabilität und der soliden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen der Schweiz als vergleichsweise wertstabile Währung. In unsicheren Marktphasen wird er deshalb häufig als „sicherer Hafen“ betrachtet. Ereignisse wie die Krise der Credit Suisse und deren Übernahme durch die UBS haben jedoch gezeigt, dass auch der Schweizer Finanzplatz nicht frei von Risiken ist. Der bekannte Spitzname des Schweizer Frankens lautete „Swissie“.
Nebenwährungspaare (Minors)
Neben den Hauptwährungspaaren gibt es einige Nebenwährungspaare, die ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Diese bestehen größtenteils aus dem Euro, dem britischen Pfund und dem japanischen Yen.
Zu den Nebenwährungspaaren gehören alle Kombinationen, die Du mit den Hauptwährungspaaren bilden kannst und die nicht den US-Dollar enthalten.
Es gibt also noch mehr Nebenwährungspaare, aber beispielsweise das Paar CAD/NZD spielt keine besonders wichtige Rolle. Wenn Du Devisenhandel betreiben möchtest, solltest Du Dich am Anfang nur auf die Hauptwährungspaare konzentrieren. Es kann sich jedoch lohnen, ab und an einen Blick auf folgende Paare zu werfen.
Euro Kreuzwährungspaare:
EUR/CHF (Euro/Schweizer Franken)
EUR/GBP (Euro/Britisches Pfund)
EUR/CAD (Euro/Kanadischer Dollar)
EUR/AUD (Euro/Australischer Dollar)
EUR/NZD (Euro/Neuseeland-Dollar)
Pfund Kreuzwährungspaare:
GBP/CHF (Britisches Pfund/Schweizer Franken)
GBP/CAD (Britisches Pfund/Kanadischer Dollar)
GBP/AUD (Britisches Pfund/Australischer Dollar)
Yen Kreuzwährungspaare:
CHF/JPY(Schweizer Franken/Japanischer Yen)
CAD/JPY(Kanadischer Dollar/Japanischer Yen)
AUD/JPY(Australischer Dollar/Japanischer Yen)
JPY/EUR (Japanischer Yen/Euro)
EUR/JPY(Euro/Japanischer Yen)
Die drei wichtigsten Nebenwährungen
EUR/GBP: Ein sehr liquides Währungspaar, das häufig enge Spreads hat. Es zählt zu den meistgehandelten Paaren auf der Welt.
EUR/JPY: Dieses Währungspaar genießt einen guten Ruf bei risikoaffinen Tradern und ermöglicht Dir ordentliche Gewinne.
GBP/JPY: GBP/JPY ist eher ein illiquides Währungspaar. Daher solltest Du nicht mit besonders günstigen Spreads rechnen.
Beispiel: EUR/GBP
Da sich dieses Währungspaar hervorragend eignet, um die Auswirkungen politischer Entscheidungen im Devisenhandel genauer zu erläutern, möchte ich genauer darauf eingehen. Großbritannien pflegt enge Wirtschaftsbeziehungen mit den Ländern der Europäischen Union. Der Brexit führte zu einem starken Rückgang der britischen Wirtschaft.
Angenommen, durch den Wegfall der Arbeitnehmerfreizügigkeit verlieren viele ausländische Beschäftigte zumindest zeitweise ihre Arbeitserlaubnis.
In der Folge verschlechterten sich die wirtschaftlichen Kennzahlen, während das britische Pfund deutlich an Wert verlor. Dadurch ergaben sich am Devisenmarkt Möglichkeiten, auf einen fallenden Pfund-Kurs zu setzen und von dieser Abwärtsbewegung zu profitieren.
Exotische Währungspaare
Grundsätzlich werden alle Währungspaare, die weder zu den Majors noch zu den Minors gehören, als exotische Währungspaare bezeichnet. Für viele Trader sind diese Paare weniger interessant, da sie meist ein deutlich geringeres Handelsvolumen und damit eine niedrigere Liquidität haben.
Bekannte Exoten:
EUR/RUB (Euro/Russische Rubel)
EUR/TRY (Euro/Türkische Lira)
EUR/CNY (Euro/Chinesischer Yuan)
CNY/INR (Chinesischer Yuan/Indische Rupie)
USD/BRL (US-Dollar/Brasilianischer Real)
USD/CNY (US-Dollar/Chinesischer Yuan)
USD/RUB (US-Dollar/Russische Rubel)
Beispiel: EUR/TRY
Die Türkei gehört zu den größten Volkswirtschaften der Welt, kämpft jedoch seit Jahren mit strukturellen wirtschaftlichen Problemen. Dazu zählt unter anderem ein hohes Leistungsbilanzdefizit, da das Land mehr Waren und Dienstleistungen importiert als exportiert und dadurch auf Kapital aus dem Ausland angewiesen ist.
In Verbindung mit einer lange Zeit sehr lockeren Geldpolitik führte diese Entwicklung zu einer stark steigenden Inflation. In den vergangenen Jahren erreichte die Teuerungsrate zeitweise sehr hohe zweistellige Werte.
Um die Inflation einzudämmen, reagierte die türkische Zentralbank schließlich mit deutlichen Zinserhöhungen. Trotz dieser Maßnahmen verlor die türkische Lira gegenüber anderen wichtigen Währungen erheblich an Wert. Dadurch stieg beispielsweise der Kurs des EUR/TRY über längere Zeit deutlich an.
Trader, die frühzeitig auf eine weitere Schwäche der türkischen Lira gesetzt hatten, konnten von dieser Entwicklung entsprechend profitieren.
Der Devisenmarkt: Funktionsweise und Prinzip
In einer Marktwirtschaft wird der Preis im Prinzip durch das Angebot und die Nachfrage bestimmt. Auf dem Devisenmarkt gilt genau das Gleiche. Deshalb solltest Du wissen, wer die Marktteilnehmer sind, die den Kurs aushandeln.
Dafür gibt es zwei essenzielle Kategorien, in die man diese einteilen kann. Hauptakteure, die den Kurs durch hohe finanzielle Mittel in großem Maße beeinflussen, sind Unternehmen. Zu diesen gehören unter anderem Kreditinstitute und Hedgefonds beziehungsweise Hedgefondsmanager sowie Handelsunternehmen.
Diese handeln oft mit dem Kapital Dritter. Devisenmakler fallen ebenfalls in diese Kategorie, wobei sie eher als Vermittler fungieren.
Private Trader gehören zur zweiten Kategorie, die ausschließlich mit ihrem eigenen Kapital handeln. Ihr Einfluss auf die Preisbildung ist deutlich geringer bis kaum sichtbar. Die folgende Auflistung umfasst einen Teil der Marktakteure.
Die wichtigsten Marktteilnehmer:
Kreditinstitute, Banken, Zentralbanken
Handelsunternehmen
Große Industrieunternehmen
Hedgefonds, Fondsmanager
Privatpersonen
Devisenmakler
Die Handelszeiten
Der Forexmarkt ist nahezu rund um die Uhr geöffnet. Der Handel beginnt in der Regel am Sonntagabend und endet am Freitagabend. Auch an vielen Feiertagen bleibt der Devisenmarkt grundsätzlich zugänglich. Dennoch ist es sinnvoll, sich mit den wichtigsten Handelszeiten vertraut zu machen, da sich Liquidität und Volatilität im Tagesverlauf deutlich unterscheiden können.
Eine wichtige Rolle spielen dabei die sogenannten Trading Sessions. Sie beschreiben Zeiträume, in denen bestimmte Finanzzentren besonders aktiv sind.
In Deutschland und Europa ist die bekannteste Trading Session zwischen 9:00 und 17:30 Uhr (MEZ). In diesem Zeitraum haben die großen Börsen in Frankfurt, London und Paris geöffnet.
Zwischen 15:30 und 22:00 Uhr (MEZ) findet die US-amerikanische Trading Session statt. Diese spielt unter vielen Tradern, wahrscheinlich sogar den meisten, eine wichtige Rolle. Diese richten sich nach den Öffnungszeiten der New Yorker Börse.
Wichtige Handelszeiten für Devisen:
Deutschland: In Deutschland und Europa liegt die Kernhandelszeit von Montag bis Freitag zwischen 9:00 und 17:30 Uhr. Die amerikanische Session findet zwischen 15:30 und 22:00 Uhr statt. Die dritte und letzte ist die asiatische Session, die üblicherweise von der Tokioter Börse abgeleitet wird. Sie findet von 1:00 bis 3:30 Uhr statt und läuft nach einer einstündigen Pause von 4:30 Uhr bis 7:00 Uhr weiter.
Höchstes Handelsvolumen: Das Handelsvolumen und auch die Liquidität auf dem Devisenmarkt sind während der europäischen und US-amerikanischen Session besonders hoch. Das höchste Handelsvolumen ist während der zweistündigen Überschneidung zwischen 15:30 und 17:30 Uhr. Solltest Du asiatische Währungen handeln, ist es von Vorteil, diese während der jeweiligen Handelszeiten des Landes zu traden.
Zeitdifferenz: Achte beim Trading darauf, dass die Zeitangaben durch Differenzen unterschiedlich sein können. Vor allem, wenn Du ein Echtgeldkonto bei einem Broker mit ausländischem Sitz hast. Solltest Du auf Basis von Wirtschaftsdaten handeln, sind Zeitangaben relevant, um den Einfluss neuer Informationen korrekt einzuordnen.
New York: GMT -5
Tokio: GMT +9
London: GMT 0
Sydney: GMT +10
Faktoren, die den Devisenhandel beeinflussen
Die Preisbildung am Devisenmarkt wird grundsätzlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Wie stark eine Währung nachgefragt oder verkauft wird, hängt jedoch von verschiedenen wirtschaftlichen und politischen Faktoren ab:
Wirtschaftsdaten: Kennzahlen wie Inflation, Bruttoinlandsprodukt (BIP), Arbeitsmarktdaten sowie Import- und Exportzahlen geben Aufschluss über die wirtschaftliche Entwicklung eines Landes und können den Wert einer Währung deutlich beeinflussen.
Politische Entwicklungen: Wahlen, politische Entscheidungen, Konflikte oder geopolitische Spannungen können das Vertrauen in eine Währung verändern und dadurch stärkere Kursbewegungen auslösen.
Entscheidungen der Zentralbanken: Zentralbanken beeinflussen mit ihrer Geldpolitik und insbesondere über die Höhe der Leitzinsen die Attraktivität einer Währung. Änderungen der Zinspolitik gehören deshalb zu den wichtigsten Einflussfaktoren am Forexmarkt.
Geschäftsbanken: Banken stellen Liquidität bereit, wickeln große Währungsgeschäfte ab und beeinflussen durch ihre Kredit- und Zinspolitik ebenfalls die Finanzmärkte.
Marktteilnehmer: Banken, Unternehmen, institutionelle Investoren, Fonds und private Trader kaufen und verkaufen Währungen. Durch ihre Transaktionen entstehen letztlich Angebot und Nachfrage und damit der aktuelle Wechselkurs.
Der Wirtschaftskalender ist im Forex-Trading wichtig.
Tipp:
Um nicht alle Daten einzeln heraussuchen zu müssen, benutze ich einen Wirtschaftskalender, der mir automatisch alle wichtigen Kennzahlen zusammenfasst. Meine Empfehlung ist der Wirtschaftskalender von TradingView, der sehr zuverlässig ist. Viele Anbieter haben auch einen integrierten Kalender. Es ist ein sehr wichtiges Tool, um am Forex-Markt bessere Entscheidungen zu treffen.
Regulierung des Devisenhandels
Da der Forex-Markt kein fester Teil der institutionellen Börse ist, spricht man von außerbörslichem Handel, Direkthandel oder OTC-Handel (over the counter). Daher ist der Devisenhandel in einigen Punkten etwas freier als zum Beispiel der börsliche Aktienhandel. Dies bedeutet aber nicht, dass der Devisenmarkt komplett unreguliert ist.
Für den Devisenhandel gibt es keine zentrale Aufsichtsbehörde, er wird aber von staatlichen und unabhängigen Behörden überwacht. In Deutschland ist grundsätzlich die BaFin dafür verantwortlich, die Broker zu überwachen, die an die Regelungen von MiFID II gebunden sind. Die Richtlinien dienen dem Schutz der Kunden und deren Gelder.
Trading-Stile für den Devisenhandel
Wie auch in anderen Anlageklassen gibt es im Devisenhandel verschiedene Strategien, die funktionieren können. Doch davor solltest Du Dich für eine Art des Devisenhandels (also zum Beispiel CFDs, Optionen oder Spots) und ebenfalls für einen Trading-Stil (Scalping, Daytrading, Swing-Trading) entscheiden.
Alle Zeitrahmen haben ihre Vor- und Nachteile und erfordern jeweils eine andere Herangehensweise. Ich stelle Dir die vier Devisen-Trading-Stile einmal vor:
Langfristige Investitionen (Positionstrading), Swingtrading, Daytrading und Scalping.
Übersicht der verschiedenen Tradingstile
Investment: Langfristige Trendfolge
Langfristige Geldanlagen sind oftmals risikoarm und generieren eine angemessene Rendite. Damit das gelingt, solltest Du Dein Portfolio diversifizieren. Der Devisenhandel bietet sich daher super an, um langfristig auf Währungsbewegungen zu setzen. Einer der größten Vorteile ist, dass Du nicht ständig den Markt beobachten musst.
Letztendlich geht es darum, langfristig ohne Stress von der relativen Stärke einer Landeswährung gegenüber einer anderen Währung zu profitieren. Das wirkt auf dem Devisenmarkt vielleicht etwas fehl am Platz. Schaut man sich bestimmte Währungspaare jedoch auf größeren Zeitrahmen (Monate, Jahre) an, erkennt man oftmals eindeutige Trends.
Beachte: Der Forexmarkt kann sich sehr dynamisch entwickeln und unterliegt teilweise starken Kursschwankungen. Gerade bei längerfristigen Strategien ist es daher wichtig, kurzfristige Bewegungen richtig einzuordnen und nicht vorschnell zu reagieren. Gleichzeitig sollte das erhöhte Risiko des Devisenhandels berücksichtigt werden. Im Vergleich zu Anlageformen wie breit gestreuten Aktienfonds oder Anleihen können die Schwankungen deutlich stärker ausfallen. Deshalb kann es sinnvoll sein, Währungen nur als einen Bestandteil eines insgesamt diversifizierten Portfolios zu betrachten.
Swing-Trading mit Devisen
Beim Swing-Trading werden Positionen typischerweise über mehrere Tage, Wochen oder in einigen Fällen auch über wenige Monate gehalten. Ziel ist es, größere kurz- bis mittelfristige Kursbewegungen, sogenannte Swings, gezielt auszunutzen.
Der zeitliche Aufwand liegt dabei meist im mittleren Bereich. Je nach Strategie genügt es häufig, den Markt ein- oder mehrmals täglich beziehungsweise in größeren Abständen zu überprüfen. Für die Analyse können sowohl technische Methoden als auch Fundamentaldaten herangezogen werden.
Tipp: Wenn Du nur nebenberuflich tradest, kann Swing-Trading eine gute Alternative zum Daytrading sein. Da Positionen über längere Zeiträume gehalten werden, ist der tägliche Zeitaufwand meist deutlich geringer. Gleichzeitig lassen sich größere Kursbewegungen oft einfacher einordnen als sehr kurzfristige Schwankungen, was den Einstieg erleichtern kann.
Devisen-Daytrading
Daytrading ist per Definition auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt. Du eröffnest und schließt Positionen in der Regel am selben Tag und profitierst entsprechend von kurzfristigen Kursbewegungen.
Hier wirst Du ohne Hebeleffekt kaum Gewinne erzielen. Daytrading verlangt ein hohes Maß an Aufmerksamkeit.
Ein wichtiges Instrument ist dabei die technische Analyse, um Kurse zu prognostizieren. News spielen hier ebenfalls eine wichtige Rolle, weswegen Du sie immer im Auge behalten solltest.
Trotz der geringen Handelszeit ist eine schnelle und präzise Analyse erforderlich. Die Volatilität auf dem Devisenmarkt sorgt dabei für erhöhtes Risiko. Dafür sind die Chancen auf schnelle Gewinne jedoch ebenfalls besser.
Forex Scalping
Noch kurzfristiger als das Daytrading ist das Scalping. Üblicherweise ist hier von Sekunden und von wenigen Minuten die Rede. Dieser Trading-Stil ist im Forexmarkt durch die schnellen Kursschwankungen besonders beliebt.
Dennoch ist für größere Gewinne häufig hohes Kapital oder der Handel mit hohem Hebel nötig, da die Bewegungen oft nur wenige Pips betragen. Scalper öffnen und schließen Positionen in sehr kurzen Abständen.
Beachte: Die hohe Volatilität des Forexmarktes kann beim Scalping zwar viele kurzfristige Chancen bieten, erhöht gleichzeitig aber auch das Risiko. Da Entscheidungen innerhalb sehr kurzer Zeit getroffen werden müssen, sind Erfahrung, Disziplin und eine schnelle Ausführung besonders wichtig. Für Einsteiger ist Scalping daher meist weniger geeignet, zudem auch die technischen Anforderungen an Plattform, Daten und Orderausführung vergleichsweise hoch sein können.
Beachte: Beim Scalping entsteht ein zusätzliches Risiko durch den häufig eingesetzten Hebel. Da bereits kleine Kursbewegungen auf eine größere Positionsgröße wirken, können Gewinne zwar schneller entstehen, Verluste aber ebenso deutlich ausfallen. Starke oder plötzliche Kursbewegungen können die verfügbare Margin daher schnell belasten. Dieses erhöhte Risiko sollte Dir bewusst sein, bevor Du mit Scalping beginnst.
Der Devisenhandel: Schritt für Schritt zum ersten Trade
Nun kennst Du die wichtigsten Grundlagen, die für den Devisenhandel notwendig sind und könntest direkt mit dem Trading starten. Solltest Du Dich noch nicht mit den Feinheiten der technischen Analyse und der Fundamentalanalyse auseinandergesetzt haben, empfehle ich Dir, genau das jetzt zu tun.
Zusätzlich solltest Du Dir ein Demokonto eröffnen, mit dem Du die technische Analyse direkt am echten Markt üben kannst. Im folgenden Absatz zeige ich Dir eine Schritt-für-Schritt-Anleitung bis zu Deinem ersten Trade.
1. Broker / Handelsplattform auswählen
MT5 Trading-Plattform
Broker
XTB: Der Broker ist bei der BaFin registriert und sticht mit geringen Kosten und einem großen Lernangebot heraus. Stellt vor allem mit der xStation 5 eine eigene Handelsplattform zur Verfügung.
GBE Brokers: Für Devisen und Forex ist dieser Broker bei Tradern aufgrund des Tradings ab 0,0 Pips sehr beliebt.
Libertex: Funktioniert mit den MetaTradern 4 und 5, hat ebenfalls eine eigene Plattform und ist im Devisenhandel breit aufgestellt.
IG: Ist eine der größten Anbieter mit 17.000 handelbaren Märkten wie auch enorm umfangreich.
AvaTrade: Hat ein ausgeglichenes Gesamtpaket, wie auch eine hauseigene Plattform als auch MetaTrader 4 und 5 nutzbar.
Handelsplattformen
TradingView: Der Broker ist bei der BaFin registriert und sticht mit geringen Kosten und einem großen Lernangebot heraus. Stellt vor allem mit der xStation 5 eine eigene Handelsplattform zur Verfügung.
MetaTrader: Für Devisen und Forex ist dieser Broker bei Tradern aufgrund des Tradings ab 0,0 Pips sehr beliebt.
cTrader: Funktioniert mit den MetaTradern 4 und 5, hat ebenfalls eine eigene Plattform und ist im Devisenhandel breit aufgestellt.
2. Ein Währungspaar auswählen
XTB Assetklassen
Nach der Anmeldung bei einem favorisierten Broker solltest Du Dir ein Währungspaar aussuchen, dass Du gerne handeln möchtest. Aber wähle nicht einfach nach Zufall aus. Überlege Dir nun eine Strategie oder suche Dir eine bestehende aus, bei der Du denkst, dass Du sie diszipliniert umsetzen kannst.
Mach Dir Gedanken über die Positionsgröße, Stop-Loss, Take-Profit, den gewählten Zeitrahmen und die Wahl der Analysetools. Da Währungspaare stark von Nachrichten und externen Einflüssen geprägt sind, habe immer einen Wirtschaftskalender parat. Ich empfehle den von TradingView.
3. Der eigentliche Trade
Ordermaske bei XTB
Sobald Du ein Währungspaar ausgewählt und analysiert hast, kannst Du Deine erste Position eröffnen. Vor allem Anfängern kann ich ans Herz legen, mit wenig Risiko zu arbeiten. Durch eine geringe Positionsgröße und einen kleinen Hebel kannst Du Dein Risiko steuern. Vergiss nicht, den Stop-Loss nach dem Eröffnen der Position zu setzen, denn dieser begrenzt Dein Risiko. Fange am besten erst in einem Demokonto an, um die Plattform und die Orderarten kennenzulernen.
Positionsgröße: Durch die Positionsgröße bestimmst Du, wie viel Deines Kapitals Du in ein Währungspaar investierst. Der Richtwert, mit dem viele Trader arbeiten, liegt bei ungefähr 1-3 % des Trading-Kapitals pro Trade.
Hebel bestimmen: Standardmäßig liegt der maximale Hebel bei den meisten Kontomodellen bei 1:30. Damit hast Du die Möglichkeit, mit geringem Kapital größere Gewinne zu erzielen, aber eben auch größere Verluste. Deshalb sei Vorsichtig.
Ordertyp: Wähle einen für Dich geeigneten Ordertyp aus. Anfangs ist wahrscheinlich die Limit- und Market-Order interessant.
Überwachung: Hier kommt es darauf an, in welchem Zeitrahmen Du handelst. Deshalb solltest Du je nachdem Deine Positionen mehrmals täglich, wöchentlich oder monatlich überwachen.
Position schließen: Solltest Du mit einem Trade nicht zufrieden sein oder höhere Verluste vermeiden wollen, steht es Dir jederzeit offen, den Trade zu schließen. Mit einigen Ordertypen passiert das auch automatisch.
Reflexion: Um im Trading besser zu werden, solltest Du jeden abgeschlossenen Trade analysieren. Mein persönlicher Rat an Anfänger und fortgeschrittene Trader: Führt unbedingt ein Trading-Journal.
Wie kann ich mein Forex Trading verbessern?
Das hängt stark davon ab, wo Deine Schwächen liegen. Theoretisches Wissen ist wichtig, aber die Praxiserfahrung umso mehr. Solltest Du bereits über viel Fachwissen verfügen, empfehle ich Dir, viel Screen-Time zu sammeln. Folgende Punkte habe ich immer im Blick:
Ständiges Lernen: Wie in jedem Beruf bilden auch beim Trading solide theoretische Grundlagen die Basis für langfristige Fortschritte. Entscheidend ist, kontinuierlich zu lernen und die eigene Vorgehensweise weiterzuentwickeln. Da sich die Märkte ständig verändern, musst Du bereit sein, Deine Strategie und Dein Wissen regelmäßig an neue Bedingungen anzupassen.
Eigene Strategien backtesten: Erfahrene Trader setzen auf Backtesting, um neue Strategien zunächst unter kontrollierten Bedingungen zu überprüfen, anstatt direkt mit echtem Kapital im Markt zu testen. Auch ich nutze Backtests, um Schwächen und mögliche Fehler einer Strategie frühzeitig zu erkennen und gezielt Anpassungen vorzunehmen. Auf diese Weise lassen sich Regeln, Einstiege, Ausstiege und weitere Details einer Strategie Schritt für Schritt optimieren.
Trading-Journal: Ein Trading-Journal ist sowohl für Anfänger als auch für erfahrene Trader ein wertvolles Werkzeug. Darin hältst Du die wichtigsten Informationen zu jedem Trade fest, beispielsweise Datum, Einstieg, Ausstieg, Positionsgröße sowie Gewinn oder Verlust. Zusätzlich können Screenshots helfen, das Setup und den Verlauf des Trades später besser nachzuvollziehen. Besonders sinnvoll ist es, auch Deine Gedankengänge, Entscheidungen und Emotionen während des Trades zu dokumentieren.
Emotionale Disziplin: Beim Trading können Emotionen wie Angst, Euphorie oder Frustration schnell Einfluss auf Entscheidungen nehmen. Wer deshalb von seiner Strategie abweicht und impulsiv handelt, erhöht die Wahrscheinlichkeit für Fehler deutlich. Eine gute emotionale Disziplin hilft dabei, Entscheidungen weiterhin nach klaren Regeln zu treffen und nicht aus dem Moment heraus zu reagieren.
Aus Fehlern lernen: Sei bei der Auswertung Deiner Trades konsequent ehrlich zu Dir selbst und übernimm Verantwortung für Fehlentscheidungen. Ausreden helfen Dir nicht dabei, Dich zu verbessern. Entscheidend ist, Fehler klar zu erkennen, ihre Ursache zu verstehen und daraus konkrete Schlüsse für die zukünftigen Trades zu ziehen. Nur so verhinderst Du, dass sich dieselben Fehler immer wieder einschleichen, und entwickelst Dich langfristig weiter.
Devisenhandel Vor- und Nachteile
Vorteile
Hohe Liquidität
Große Volatilität
Hebel-Trading möglich
Niedrige Handelskosten
Einfacher Einstieg dank vieler Broker
Viele Währungspaare handelbar
Nachteile
Die hohe Volatilität und Hebeleffekte bedeuten erhöhtes Risiko.
Erfordert mehr Marktverständnis und Erfahrung.
FAQ – Devisenhandel
Was ist Devisenhandel?
Devisenhandel beschreibt den Handel mit Währungen. Dabei spekulierst Du darauf, ob eine Währung gegenüber einer anderen Währung steigt oder fällt.
Wie funktioniert der Devisenhandel?
Beim Devisenhandel handelst Du immer ein Währungspaar, zum Beispiel EUR/USD. Steigt der Euro gegenüber dem US-Dollar, steigt auch der Kurs des Währungspaares.
Was ist ein Pip?
Ein Pip ist die kleinste übliche Kursveränderung eines Währungspaares. Bei den meisten Währungspaaren liegt der Pip an der 4. Nachkommastelle.
Warum ist Devisenhandel riskant?
Devisenhandel ist riskant, weil Währungspaare stark schwanken können. Besonders in Kombination mit Hebel können Verluste schnell größer werden.
Welche Handelszeiten gibt es im Devisenhandel?
Der Devisenmarkt ist in der Regel von Sonntagabend bis Freitagabend geöffnet. Besonders wichtig sind die europäische, amerikanische und asiatische Trading-Session.
Welche Faktoren beeinflussen den Devisenhandel?
Wirtschaftsdaten, politische Entwicklungen, Zentralbankentscheidungen, Zinsen, Inflation und Marktteilnehmer können die Kurse am Devisenmarkt beeinflussen.
Ist Devisenhandel für Anfänger geeignet?
Devisenhandel ist für Anfänger nur bedingt geeignet, weil der Markt volatil ist und oft mit Hebel gehandelt wird. Ein Demokonto ist deshalb für den Einstieg sinnvoll.
Konrad Speckmaier
Trading-Experte und Co-Founder von Marathoni
Konrad handelt täglich an der Börse und setzt sich intensiv mit diesem Thema auseinander. Sein Fokus liegt auf dem kurzfristigen Handel, bei dem er eine sehr einfache Strategie verfolgt.
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